Endlich zurück von einer längeren Reise wollten wir unserer alten Freundin heute nur einen Kurzbesuch abstatten, um zu sehen, ob es ihr auch gut geht. Da wurden wir gleich eingespannt, um ihr bei der ersten Runde der Weihnachtsbäckerei zu helfen.
Und da man bei ihr immer etwas aus ihrem riesigen Fundus an Erfahrungen mitnehmen kann, hab ich die Ohren gespitzt um an dieser Stelle etwas vermelden zu können.
Heute wurden also Plätzchen in der Art von Sandgebäck geschaffen, die unsere Freundin nach der Urheberin des Rezeptes benennt:
„Annegrets Schneeflocken“
Zutaten:
250 g Backmargarine
100 g Puderzucker
250 g Backstärke (z.B.Mondamin)
60 g Mehl
2 P. Vanillezucker
Ausrüstung:
- drei Backbleche (rechteckig), mit Backpapier ausgelegt
- Handmixer mit Knethaken, elektrisch (oder selber kneten)
- Mixbecher
- Teigschaber
- Küchenwecker
Und so geht’s:
Teilen Sie die Margarine mit einem Löffel oder Messer in walnußgroße
Stückchen, geben Sie diese in den Becher, geben Sie unter Rühren den
Puderzucker, die Backstärke, das Mehl und den Vanillezucker hinzu und
kneten Sie das Ganze bei kleiner Drehzahl gründlich durch.
Inzwischen heizen Sie den Backofen schon vor auf etwa 175 Grad.
Nun stechen Sie mit einem Teelöffel Teig-Portiönchen ab und rollen
zwischen den Fingern Kugeln von knapp 2 Zentimeter Durchmesser.
Auf unseren Blechen ließen sich jeweils fünf Reihen zu sechs Stück
auslegen.
Lassen Sie ordentlich Platz zwischen den Teigportionen, denn die Kekse
gehen beim Backen reichlich in die Breite.
Bevor die Bleche in den Ofen kommen drücken Sie die Kügelchen mit einer
bemehlten Gabel etwas breit.

Das sieht hübsch aus und lässt die Kekse gleichmäßiger durchbacken.
Das Blech kommt auf mittlerer Höhe in den Backofen oder leicht darunter und dann wird etwa 15 bis 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze gebacken bis die Kekse sich leicht zu bräunen beginnen. (Bei Umluftöfen geht das wohl schneller, nach Ihren Beobachtungen sollten Sie die Zeitangabe korrigieren).
Nachdem das erste Blech im Ofen war, zeigte sich bald, dass ich zu dicke
Kugeln geformt hatte: die Plätzchen liefen auseinander, bis sie aneinander stießen. (Außerdem will man sich daran ja nicht satt essen. Also bitte Kugeln unter 2 cm !)
Wir entdeckten unter den Gerätschaften der alten Dame zwei Modeln, die eigentlich zum Formen von Butterportionen gedacht waren, und nahmen diese anstelle der Gabel. Das Ergebnis gefiel uns auch ganz gut.
Besser waren nur noch die Kekse, aber um das zu beurteilen, müssen Sie schon selber backen!
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